Mittwoch, 4. April 2012
Bericht aus Chhattisgarh
jgeorge, 15:35h
Tag im Kinderheim in Chhattisgarh
Nach einem gemeinsamen, für deutsche Gaumen gewöhnungsbedürftigen indischen Frühstück, sind wir gegen 9.15 Uhr zum Kinderheim aufgebrochen. Es war eine Reise in die Vergangenheit – in das ursprüngliche Indien. Unsere Ankunft war etwa gegen 10 Uhr und wir wurden freudig von einigen Geschwistern dort empfangen. In einem Nebengebäude haben wir indischen Unterricht nur kurz besuchen können, da dort gerade die Abschlussprüfungen stattfanden. Dennoch sind alle Kinder wie vom Blitz vom Boden aufgesprungen, und haben uns mit einem fröhlichen „Good morning, sir!“ begrüßt.
So sind wir ein paar Meter weiter gefahren, um dort unser Grundstück bei 34°C im Schatten in Augenschein zu nehmen, auf dem bald Gebäude gebaut und in denen die Kinder untergebracht werden sollen. Wir konnten uns gut vorstellen schon bald hier Kinder spielen zu sehen. Nach einem gemeinsamen Gebet sind wir wieder zurück zum derzeitigen Heim gefahren, und hatten einige Gespräche mit Verantwortlichen.
Nach und nach trudelten auch immer mehr Gemeindemitglieder ein. Besonders neugierig wurden wir von den kleineren Kindern vorsichtig beäugt. Um 11.15 Uhr begann dann ein Gottesdienst, der mit Liedern und Gebet eingeleitet wurde. Später wurden wir noch offiziell von der Gemeinde begrüßt, und zwar traditionell mit Blumengirlanden (zum Schluss hatten wir fast 1 kg herrlich duftende Blumen um den Hals hängen). Danach wurden wir von Dani (Jonathans Cousin) vorgestellt und durften beide noch eine kurze Predigt halten. Kurz nach 13 Uhr ging der Gottesdienst dann zu Ende, und wir mussten jedem einzelnen Großen und Kleinen die Hand schütteln.
Hurtig wurde jetzt der Gemeinderaum zu einem „Speisesaal“ umfunktioniert. Viele Hände zauberten für uns ein wunderbares, gutschmeckendes Essen, und wir wurden vom Gemeindeleiter persönlich bedient. Roland hat, wie immer, wesentlich früher schlapp gemacht als Jonathan, aber letztlich sind wir doch beide gut satt geworden.
Jetzt war es endlich soweit: Die Kinderheimkinder wurden herbeigerufen und wurden alle einzeln von Roland fotografiert. Um die Kinder zum Lachen zu bringen, war unser ganzer Körpereinsatz gefragt, aber schließlich haben wir nicht nur Kinder, sondern auch die Erwachsenen herzlich zum Lachen gebracht.
Den krönenden Abschluss bildete die Verteilung der mitgebrachten deutschen Schokolade, die wir vorher glücklicherweise in einem Kühlschrank gelagert hatten. Schnell wurde die zugeteilte Ration von den Kindern verzehrt, wobei der eine oder andere auch meinte, sich ein Stück in die Hemdtasche stecken zu müssen, um vielleicht auch später noch etwas davon zu haben. Letztlich konnten wir diese Kinder doch noch dazu bewegen, die Schokolade gleich zu essen, da wir es nicht verantworten konnten, dass ihre schöne Schuluniform verschmutzt würde. Aber nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen haben herzhaft zugegriffen.
Nach einem gemeinsamen englischen Lied und Gebet zum Abschied, wurden wir von einer großen Kinderschar mit lautem „Goodbye“ verabschiedet.
Auf dem Rückweg zum Hotel haben wir noch an einem beeindruckenden Wasserfall Halt gemacht, wo wir auch freilebende Affen und mannshohe Termitenhügel bestaunen konnten.
Nachdem wir unser Gepäck im Hotel abgeholt hatten, sind wir dann nach Nabarangpur in Orissa weitergefahren, wo wir gegen 19 Uhr eingetroffen sind.
Nach einem gemeinsamen, für deutsche Gaumen gewöhnungsbedürftigen indischen Frühstück, sind wir gegen 9.15 Uhr zum Kinderheim aufgebrochen. Es war eine Reise in die Vergangenheit – in das ursprüngliche Indien. Unsere Ankunft war etwa gegen 10 Uhr und wir wurden freudig von einigen Geschwistern dort empfangen. In einem Nebengebäude haben wir indischen Unterricht nur kurz besuchen können, da dort gerade die Abschlussprüfungen stattfanden. Dennoch sind alle Kinder wie vom Blitz vom Boden aufgesprungen, und haben uns mit einem fröhlichen „Good morning, sir!“ begrüßt.
So sind wir ein paar Meter weiter gefahren, um dort unser Grundstück bei 34°C im Schatten in Augenschein zu nehmen, auf dem bald Gebäude gebaut und in denen die Kinder untergebracht werden sollen. Wir konnten uns gut vorstellen schon bald hier Kinder spielen zu sehen. Nach einem gemeinsamen Gebet sind wir wieder zurück zum derzeitigen Heim gefahren, und hatten einige Gespräche mit Verantwortlichen.
Nach und nach trudelten auch immer mehr Gemeindemitglieder ein. Besonders neugierig wurden wir von den kleineren Kindern vorsichtig beäugt. Um 11.15 Uhr begann dann ein Gottesdienst, der mit Liedern und Gebet eingeleitet wurde. Später wurden wir noch offiziell von der Gemeinde begrüßt, und zwar traditionell mit Blumengirlanden (zum Schluss hatten wir fast 1 kg herrlich duftende Blumen um den Hals hängen). Danach wurden wir von Dani (Jonathans Cousin) vorgestellt und durften beide noch eine kurze Predigt halten. Kurz nach 13 Uhr ging der Gottesdienst dann zu Ende, und wir mussten jedem einzelnen Großen und Kleinen die Hand schütteln.
Hurtig wurde jetzt der Gemeinderaum zu einem „Speisesaal“ umfunktioniert. Viele Hände zauberten für uns ein wunderbares, gutschmeckendes Essen, und wir wurden vom Gemeindeleiter persönlich bedient. Roland hat, wie immer, wesentlich früher schlapp gemacht als Jonathan, aber letztlich sind wir doch beide gut satt geworden.
Jetzt war es endlich soweit: Die Kinderheimkinder wurden herbeigerufen und wurden alle einzeln von Roland fotografiert. Um die Kinder zum Lachen zu bringen, war unser ganzer Körpereinsatz gefragt, aber schließlich haben wir nicht nur Kinder, sondern auch die Erwachsenen herzlich zum Lachen gebracht.
Den krönenden Abschluss bildete die Verteilung der mitgebrachten deutschen Schokolade, die wir vorher glücklicherweise in einem Kühlschrank gelagert hatten. Schnell wurde die zugeteilte Ration von den Kindern verzehrt, wobei der eine oder andere auch meinte, sich ein Stück in die Hemdtasche stecken zu müssen, um vielleicht auch später noch etwas davon zu haben. Letztlich konnten wir diese Kinder doch noch dazu bewegen, die Schokolade gleich zu essen, da wir es nicht verantworten konnten, dass ihre schöne Schuluniform verschmutzt würde. Aber nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen haben herzhaft zugegriffen.
Nach einem gemeinsamen englischen Lied und Gebet zum Abschied, wurden wir von einer großen Kinderschar mit lautem „Goodbye“ verabschiedet.
Auf dem Rückweg zum Hotel haben wir noch an einem beeindruckenden Wasserfall Halt gemacht, wo wir auch freilebende Affen und mannshohe Termitenhügel bestaunen konnten.
Nachdem wir unser Gepäck im Hotel abgeholt hatten, sind wir dann nach Nabarangpur in Orissa weitergefahren, wo wir gegen 19 Uhr eingetroffen sind.
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